Henri Matisse

Henri Matisse war ein sehr bedeutender Maler und außerdem Bildhauer, Zeichner und Grafiker. Geboren wurde er am 31. Dezember 1869 in Le Cateau-Cambrésis geboren. Er starb am 3. November 1954 in Cimiez. Matisse wird der Epoche der Klassischen Moderne zugeordnet. Außerdem wird er zu einem der Hauptvertretern des Fauvinismus gezählt.

Das Leben des Henri Matisse

Henri Matisse schloss das Gymnasium ab und studierte anschließend die Rechtswissenschaften in Paris. 1890 begann er mit der Malerei, als er aufgrund einer Blinddarm-OP sehr lange Zeit im Bett liegen musste. 5 Jahre später bestand er die Aufnahmeprüfung der Ecole des Beaux-Arts. Dort wurde er unter anderem von Gustave Moreau unterrichtet. 1894 bekam er mit Camille Joblaud eine Tochter namens Marguerite.
1898 heiratete er Amélie Noellie Parayre. Das Ehepaar bekam zwei Söhne: Jean-Gerard und Pierre.
1900 besuchte Matisse die Abendkurse an der Académie Rodin. Er hatte eine schwere finanzielle Krise, weil das Geld bei weitem nicht zum Leben reichte. So nahm er einen Job als Dekorationsmaler an. Kaum zwei Jahre später war seine Krise aber schon wieder überwunden. 1906 lernte Henri Matisse den berühmten Maler Pablo Picasso kennen. Ihre Freundschaft war von tiefem Respekt geprägt. Noch im selben Jahr reiste er nach Algerien und danach entstand das Bild "Blauer Akt".
Mit der Unterstützung seiner Fans gründete er seine eigene private Malschule, die Académie Matisse. Rund 100 Schüler aus Frankreich und dem Ausland wurden hier zwischen 1908 und 1911 von ihm unterrichtet.
Während des ersten Weltkriegs wollte er Soldat werden, was ihm aber verweigert wurde. Nach 31 Jahren Ehe ließ seine Frau sich von ihm wegen seiner Assistentin scheiden. 1941 wurde er erneut schwer krank und war lange Zeit ans Bett gefesselt. Er starb 1954 an einem Herzanfall in Nizza und liegt jetzt auf dem höchsten Punkt des Friedhofes von Cimiez begraben.

Berühmte Werke

Zu den berühmtesten Werken von Matisse gehören "Frau mit Hut" aus dem Jahr 1905, "Blauer Akt" aus dem Jahr 1907, "Der Tanz" aus dem Jahr 1909 und "Blauer Akt" aus dem Jahr 1952. Außerdem hat er einige Bücher illustriert, wie zum Beispiel James Joyces "Ulysses" und Charles Baudelaires "Les Fleurs du Mal".